Menschen mit Epilepsie haben aufgrund ihrer Erkrankung häufig Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt und zu beruflicher Qualifizierung. Sowohl Arbeitgeber*innen als auch Betroffene sind oft verunsichert, ob und wie ein Beruf mit oder trotz der Erkrankung ausgeübt werden kann. Genau hier setzt JobMe an: Das Angebot unterstützt erwerbsfähige Menschen mit Epilepsien und chronischen Anfallserkrankungen beim Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Es ist das bundesweit erste Angebot der ambulanten beruflichen Rehabilitation, das sich speziell an diese Patient*innengruppe richtet. Entwickelt wurde das Angebot von der alsterarbeit gGmbH und dem Hamburger Epilepsiezentrum am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf.
Im Rahmen des Bundesteilhabepreises, der jährlich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben wird, wurde JobMe jetzt von der Jury in die Gruppe der Best-Practice-Beispiele aufgenommen.
Der Bundesteilhabepreis prämiert Projekte, die das Potenzial eines inklusiven, barrierefreien Sozialraums aufzeigen und bundesweit als Vorbild dienen können. Die diesjährige Ausschreibung stand unter dem Thema: „BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen“.
Wir freuen uns sehr über die Aufnahme von JobMe in die Gruppe der Gute-Praxis-Beispiele des Bundesteilhabepreises 2026 und gratulieren den Gewinner*innen!
