Wie genau soll es laufen, das Projekt BESSER Plus? Was sind die geplanten Aktivitäten? Was erwartet die Teilnehmenden? Beim der Auftaktveranstaltung des Projekts für Prävention und Gesundheitsförderung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung kamen Akteurinnen und Akteure zusammen, die auf unterschiedliche Weise an dem Projekt beteiligt sein werden: Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken Eimsbüttel und Bergedorf und vom SIMI (Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion), wo das Projekt stattfinden wird, von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) und von der Hochschule Fulda waren der Einladung gefolgt. Und auch ESA-Medizinvorstand Ulrich Scheibel war an dem Nachmittag im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf dabei, begrüßte die Gäste und äußerte seine Freude und Dankbarkeit darüber, dass die erfolgreichen Aktivitäten zu Gesundheitsförderung und Prävention für Menschen mit Behinderung fortgesetzt werden können.
Es ging um Information und Austausch: Birgit Pohler, Leiterin des Bereichs Inklusive Gesundheit bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, und die Gesundheitslotsinnen Pia Kahn, Marlen Müthel, Christine Schütt und Katharina Wilharm erklärten zunächst das Projekt. Und eine Teilnehmende aus dem Vorgängerprojekt BESSER gesund leben berichtete, wie sehr ihr die Begleitung dabei geholfen hat, gute Vorsätze zum Thema Gesundheit auch umzusetzen.
Frau Prof. Dr. Katharina Rathmann und ihre Kolleginnen von der Hochschule Fulda gaben zudem einen Ausblick, was sie im Zuge der Begleitforschung für das Projekt vorhaben.
Und es gab einen intensiven Austausch und Diskussionen in einem World Café zu Fragen wie: Was sind eigentlich Hürden, wenn man etwas für die eigene Gesundheit tun möchte? Ist das wirklich so einfach? Was haben die Menschen von dem Projekt, die teilnehmen? Was sind die Vorteile der anderen? Und was ist alles zu bedenken und zu berücksichtigen, wenn man erreichen möchte, dass Programme wie BESSER Plus Teil der ganz normalen Gesundheitsversorgung werden?
Dazu kamen viele gute Gedanken und Ideen zusammen.
Vielen Dank für einen lebhaften, inspirierenden und gehaltvollen Nachmittag!
Zum Hintergrund: Mit dem Modellprojekt, das dank einer Förderung aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie nun startet, schließt die Evangelische Stiftung Alsterdorf eine Versorgungslücke. Denn für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung gibt es kaum Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention. Und die, die es gibt, sind oft nicht bekannt oder nicht erreichbar.
Wenn Sie mehr über das Projekt wissen oder sogar mitmachen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
